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Sport im Model-Business: Wieviel Bewegung ist erforderlich?

10 Mai, 2018

Um im konventionellen Model-Business erfolgreich zu sein, ist eine perfekte Figur gefragt. Abgesehen von den idealen 90-60-90 Maßen zählt ein guter Muskeltonus sowie ein insgesamt straff und jugendlich wirkender Körper. Aber wie viel Bewegung ist wirklich erforderlich und welche Sportarten sind für den Modelberuf sinnvoll?

Dass für dieses Schönheitsideal eine sehr disziplinierte Ernährung nötig ist, ist klar. Zusätzlich braucht es aber auch körperliches Training. Nicht nur für ein schönes Erscheinungsbild – sondern auch, weil Sport entspannt und ein fittes Model die oft anstrengenden beruflichen Strapazen besser meistern kann. Wichtig ist auf jeden Fall, dass das Training Spaß macht und der Körper gefordert, aber nicht überfordert wird. Wir haben uns dazu einige von Experten empfohlene Ansätze angesehen:

 

# 1.) Fettverbrennung für Eilige: High Intensity Interval Training (HIIT)

Egal, ob klassisches Model, Fitness Model oder Influencer in den sozialen Medien – ein schöner Körper ist in diesem Business ein Muss. Die perfekte Figur in kurzer Zeit verspricht diese moderne Form des Intervalltrainings. Das Grundkonzept von HIIT ist denkbar einfach: Kurze, intensive Bewegungseinheiten wechseln sich mit aktiven Ruhephasen ab. Wichtig dabei ist, dass der Körper während der intensiven Phase wirklich an seine Belastungsgrenze geht. Denn nur so wird der Kalorienverbrauch des Körpers angekurbelt: Die ständige, schnelle Umstellung von sehr hoher zu moderater Belastung verbraucht deutlich mehr Energie als eine gleichbleibende Belastung über einen längeren Zeitraum.

Das ist eine gute Nachricht für alle, die schnelle Ergebnisse bei einem verhältnismäßig geringen Zeitaufwand sehen wollen. Ein weiterer Vorteil dieses Trainingskonzepts ist, dass es von zuhause ausgeführt werden kann. Intervalltraining ist mit vielen verschiedenen Übungen denkbar – mit oder ohne Geräte. Eine besonders gelenkschonende Variante ist das Training mit einem Fahrrad-Ergometer, wobei sich kurze, intensive Phasen mit ruhigen Einheiten abwechseln.
Gerade im reisefreudigen, arbeitsintensiven Model-Business ist Zeit Geld, weshalb derart kurze, hochintensive Trainingseinheiten von Vorteil sein können. Hier ein Vorschlag für einen anfängergeeigneten Trainingsplan:

Woche 1-4
15 Sekunden intensives Training (z.B. schnelles Radfahren, Sprinten)
45 Sekunden Erholung in Form von ruhigem Training

Gesamtzeit: 12 Minuten
3-4 mal wöchentlich
Woche 5-8
20 Sekunden Intensivtraining
40 Sekunden Erholung

Gesamtzeit: 12 Minuten
3-4 mal wöchentlich
Woche 9-12
15 Sekunden HIIT
30 Sekunden Ruhephase

Gesamtzeit: 12 Minuten
3-4 mal wöchentlich

Die Gesamtzeit und Anzahl der wöchentlichen Trainingstage kann daraufhin kontinuierlich gesteigert werden. Es ist nur unbedingt darauf zu achten, dass die Erholungsphasen immer länger ausfallen als die intensiven Trainingsphasen. Auch braucht der Körper mindestens ein bis zwei Ruhetage pro Woche, damit die Muskeln sich regenerieren können.

# 2.) Sportarten für Stressabbau und Grundfitness: Yoga, Pilates und Co.

Praktikantin Modelagentur

Fettverbrennung und gezielter Muskelaufbau ist eine Sache, aber Sport dient außerdem noch anderen Zwecken. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass körperliche Betätigung Stress reduziert und psychisch entspannt. Gerade im Leben von Models ist Stress oft ein belastender Faktor, dem sich so entgegenwirken lässt. Einige medizinische Studien weisen darauf hin, dass regelmäßige Bewegung nicht nur akuten Stress mindert, sondern die Stressresistenz insgesamt erhöhen kann.

 

Zudem erhält regelmäßiges moderates Training die Grundfitness und fördert die Beweglichkeit – was gerade für das Posen bei einem professionellen Foto-Shooting wichtig sein kann. Zu den beliebtesten Sportarten der Top-Models zählen:

  • Yoga. Victorias-Secret-Model Miranda Kerr schwört auf Yoga. Sie führt täglich für mindestens eine halbe Stunde zahlreiche Chakra-Übungen aus. Yoga gehört zwar nicht zu den Ausdauersportarten, aber die oft schwierigen Stellungen erfordern Körperspannung und machen gelenkig. Zudem erhöht Yoga die innere Achtsamkeit und ist somit ein besonders probates Mittel gegen Stress.
  • Pilates. Bei Pilates handelt es sich um ein systematisches Training des gesamten Körpers, das hauptsächlich der Muskelkräftigung dient. Die Methode konzentriert sich vor allem auf die tief liegenden, zentralen Muskelgruppen, die sogenannte „Core-Muskulatur“. Diese wird gezielt und langsam aufgebaut, wobei auch die bewusste Atmung eine große Rolle spielt. Das Ziel ist eine langfristige Verbesserung der Körperhaltung sowie eine schöne Definition des Körpers.
  • Klassisches Ausdauertraining. Model Kendal Jenner verrät, dass sie ihre Figur hauptsächlich durch regelmäßiges Joggen hält. Der klassische Ausdauersport in Form von Laufen, Radfahren oder Power-Walking verbrennt auf die Zeit gerechnet zwar nicht so viele Kalorien wie ein Intensivtraining, hat aber andere Vorteile für den Körper: Regelmäßiges Cardio-Workout stärkt das Immunsystem und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Abgesehen davon macht die Bewegung in der Natur Freude und wirkt entspannend.

Fazit: Egal, für welche Sportart die Entscheidung fällt – wichtig ist ein regelmäßiges, gezieltes Training, das in den eigenen Tagesablauf passt und Spaß macht. Denn nur so ist ein ausgeglichener Geist in einem schönen, gesunden Körper garantiert.

Foto 1:pixabay @ silviarita
Foto 2:pixabay @ skeeze


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