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Glamour und harte Arbeit: So sieht der Alltag eines Models aus

10 Mai, 2018

Viele junge Mädchen träumen davon, Model zu werden. Der Wunsch ist verständlich: Den ganzen Tag hübsche Kleider tragen, von den angesagtesten Stylisten hergerichtet und von den besten Fotografen abgelichtet zu werden, ist schon verlockend. Der Alltag eines Models ist aber nicht nur eitel Sonnenschein, sondern bedeutet auch harte Arbeit. Das sollte man wissen, bevor man sich als Modell bewirbt.

#Glamouröser Alltag nur für wenige Models

Natürlich gibt es auf der ganzen Welt sehr viele hübsche junge Frauen. Trotzdem schaffen es nur wenige, den Beruf des Models zu ergreifen. Schönsein allein reicht eben nicht, wenn man in dem Business Erfolg haben möchte. Man muss auch sehr fotogen sein. Das ist äußert wichtig, da Models nicht nur für den Laufsteg, sondern auch für Foto Shootings gebucht werden. Im besten Fall kann man danach sein eigenes Bild auf dem Cover einer berühmten Mode-Zeitschrift sehen. Aber bis dahin ist es für viele Models ein weiter Weg. Denn die Konkurrenz in dem Business ist hoch. Und so schaffen es nur ganz wenige Mädchen bis an die Spitze und dürfen sich „Supermodel“ nennen.

#Viele Vorzüge für Supermodels

Hat man es allerdings an die Spitze der Branche geschafft, scheint es kein Halten mehr zu geben. Einige Supermodels sind sogar so erfolgreich, dass sie sich über Jahre an der Spitze halten können und sogar über 40 noch sehr gefragt sind. Man denke nur an Heidi Klum oder auch Kate Moss. Diese Models gehören aber in eine Liga, in die es nur die wenigsten jungen Mädchen schaffen: Reisen mit Privatjets, die beispielsweise bei Anbietern wie JetApp gebucht werden, Fitness-Trainer und Personal Coach wie David Kirsch und auch ansonsten eine große Entourage, die bei den täglichen Erledigungen hilft – um die man sich als Supermodel selbstverständlich nicht mehr kümmern muss.

#Der Alltag eines „durchschnittlichen“ Models

Viele junge Mädchen schaffen es nicht bis in die Kategorie „Supermodel“ und leben daher den Alltag eines „durchschnittlichen“ Models. Dieser Alltag sieht häufig anders aus, als viele Mädchen es sich vorab vorgestellt haben: Als Model, das noch auf dem Weg an die Spitze ist, kann man sich häufig keine eigene Wohnung leisten. Viele junge Models, die sich noch orientieren und ihren Platz im Business suchen, ziehen in die großen Städte. Das ist auch ganz klar, denn in den Hauptstädten der Mode, wie zum Beispiel Paris, sitzen die großen Agenturen. Daher hat man hier auch die Möglichkeit, an die prestigeträchtigen Jobs zu kommen. So schwierig die Karriere auch sein mag: Ist man einmal für einen namhaften Designer gelaufen, ist die ganze vorherige Mühe wie vergessen. Viele Models berichten davon, dass die paar Sekunden auf dem Catwalk bei großen Veranstaltungen die schönsten in ihrem bisherigen Leben waren. Der Verzicht und die harte Arbeit können sich also durchaus auszahlen.

#Viele Models teilen sich ein Zimmer

Da die Mieten in den großen Mode-Metropolen sehr hoch sind, teilen sich häufig einige Mädchen eine Wohnung. So kommt es zu den bekannten Model-WGs, in denen die Schönheiten zusammen ihre Freizeit verbringen. Aber davon haben die Mädchen meist gar nicht so viel. Denn der Arbeitstag eines Models kann anstrengend sein: Früh am Morgen aufstehen, Sport Programm absolvieren und dann geht es meist auch schon in die Agentur oder zum Shooting. Wer das Glück hat, an ein Shooting zu kommen, der kann sich erst einmal zurücklehnen. Denn bei einem derartigen Termin wird den Models häufig sehr viel abgenommen: Getränke und kleine Snacks werden vorbereitet und den Models serviert, während sie professionell frisiert und geschminkt werden.
Das anschließende Shooting ist dann das, worauf sich die meisten Models viele Wochen freuen und worauf sie lange Zeit hin arbeiten. Doch der Weg zu einem solchen Shooting ist meist gar nicht so einfach.

#Viele Herausforderungen vor einem Auftrag

Bevor Models für ein Shooting oder auch den Catwalk gebucht werden, müssen sie erst ein Auswahlverfahren durchlaufen. Dieses Verfahren beginnt oft bei einem Booker. Der Booker ist für die Vergabe der Aufträge zuständig und sagt dem Model, worauf es bei dem Casting ankommt. Der Booker brieft also sozusagen das Model und teilt ihm alle wichtigen Informationen mit, die es benötigt, um an den Auftrag zu kommen. Macht das Model bei der Vorstellung einen guten Eindruck, dann darf es sein Model-Buch vorlegen. In diesem Buch sind einige Informationen und Bilder vorhanden, damit sich der potentielle Kunde einen Eindruck von dem Model machen kann. Nicht alle Models eignen sich für alle Shootings oder Haute Couture. Hier spielt auch der Typ des jeweiligen Models eine große Rolle – und den kann der Kunde in dem Model-Buch sehen.

#Es ist geschafft – der Auftrag hat geklappt

Konnte das Model mit den Fotos in seinem Model-Buch überzeugen, darf es in der Regel eine kleine Auswahl der Stücke anziehen, die es präsentieren soll. Ist der Kunde von dem Model und der Auswahl überzeugt, wird es in der Regel gebucht. Häufig wird auch bei diesem Schritt bereits beschlossen, was das Model auf dem Catwalk oder bei dem Foto Shooting tragen wird. Die teure Mode wird dann noch vor Ort an das Model angepasst. Am Tag des Auftrages muss es nämlich häufig sehr schnell gehen. Make-Up, Frisur und dann raus auf den Laufsteg. Innerhalb weniger Sekunden ist die Zeit auf dem Catwalk auch wieder vorbei. Doch es lohnt sich, schließlich schafft es nicht jedes Mädchen bis dorthin.

Foto:Pixabay.com/AhmadArdity (CC0 1.0)


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