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Nach Corona-Flaute: Endlich wieder Messen!

04 Apr, 2022

Lange Zeit mussten wir nun auf Messen und ähnliche Veranstaltungen verzichten. Doch jetzt, wo die Corona-Maßnahmen gelockert werden, steht fest: Endlich wieder Messen! Unternehmen und Gäste freuen sich. Auch die Beschriftungsfirma design112 konnte es kaum abwarten, endlich wieder auf Messen zu gehen. Letztendlich haben sie sich jedoch dafür entschieden, den Messeauftritt abzusagen, um das Geld an die Feuerwehr in der Ukraine zu spenden.

Nach einer beinah zweijährigen Flaute laufen nun nach und nach wieder Messen und andere Veranstaltungen an. Die Corona-Pandemie hatte 2020 dafür gesorgt, dass viele Events verschoben und später auch abgesagt werden mussten, da es die Lage rund um das Coronavirus nicht anders erlaubt hätte. Diese Entscheidung war jedoch natürlich die einzig richtige Lösung, um die weitere rasante Ausbreitung möglichst gut zu verlangsamen. Die deutsche Wirtschaft hatte jedoch stark unter diesem Beschluss zu leiden, da durch den Ausfall dieser Events große Verluste entstanden sind.

#Corona-Ausfälle schwächten die Wirtschaft

Wenn Unternehmen die Möglichkeit genommen wird, eigene Produkte und Dienstleistungen vorzustellen, wird ihnen die Chance genommen, neue Kunden von diesen zu überzeugen und für sich zu gewinnen. Das hat zur Folge, dass der Umsatz sich deutlich verringert. Aber nicht nur Firmen und Unternehmen sind von dieser Situation stark betroffen. Auch Hostessagenturen und das zugehörige Personal konnten keine neuen Aufträge an Land ziehen und mussten deshalb viel Geld einbüßen. Es wird also deutlich, dass diese Maßnahme weitaus mehr als nur diejenigen betrifft, die einen Messestand mieten. Insgesamt sind durch die aktuelle Situation im Jahr 2021 etwa 24,4 Milliarden Euro Verlust gemacht worden. Der Gesamtwert seit Beginn der Pandemie beläuft sich sogar auf 50 Milliarden Euro. Eine hohe Summe, die die deutsche Wirtschaft vor große Herausforderungen gestellt hat. Nun gibt es jedoch einen Lichtblick: Das Ende der Pandemie scheint in Sicht und viele Maßnahmen fallen.

#Maßnahmen und Beschränkungen werden immer stärker gelockert

Da die Corona-Pandemie nun zum einen durch das ausreichend genutzte Impfangebot weitgehend unter Kontrolle scheint, beschließt die deutsche Regierung eine langsame Bewegung zu alten Gewohnheiten. Während der Pandemie mussten fast alle Präsenzveranstaltungen über einen Zeitraum von fast zwei Jahren abgesagt werden und man fand Alternativen, wie einige digitale Formate. Inzwischen freuen sich alle belasteten Branchen, die aufgrund der Corona-Maßnahmen viele Verluste erleiden mussten: Ab April sollen alle Maßnahmen so weit aufgehoben werden, dass beinahe wieder ein Normalitätszustand auf Messen herrscht. Abstandsregelungen, sowie die Maskenpflicht werden aufgehoben. Das Einzige, was in den meisten Ländern erhalten bleibt, ist oftmals noch die 3G-Regel. Sollte jedoch eine lokale Gefahr im Hinblick auf das Coronavirus bestehen, können die Länder wieder schärfere Regelungen einführen oder Veranstaltungen komplett absagen. Aktuell werden dieses Jahr noch von den ursprünglich geplanten 390 Messen 260 wie geplant stattfinden. Einige wurden schon im Vorhinein auf Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres verschoben.

#Es ist nicht immer nur Corona: Verzicht aus Mitmenschlichkeit

Auch wenn die Corona-Pandemie seit 2020 ein sehr präsentes Thema im Leben von jedem war, ist diese nicht immer der ausschlaggebende Punkt für das Absagen von Großevents oder Messen. Messeauftritte können auch aus anderen Gründen abgesagt werden. Die Beschriftungsfirma für Einsatzfahrzeuge aus Limburg wärmte mit ihrer Pressemitteilung vom 21. März unsere Herzen. Das Unternehmen entschied sich, ihren Messeauftritt bei der Interschutz Messe 2022 abzusagen und die dafür gesparten 20.000 Euro an die Feuerwehren in der Ukraine zu spenden. Es war für sie zwar keine leichte Entscheidung, da man sich nach der langen Pause, in der selbstverständlich auch einige Verluste gemacht wurden, auf eine normale Messe freute. Jedoch war direkt klar, dass das Geld so sinnvoller investiert wäre, als in die eigenen Marketingaktivitäten. Als Alternative bietet design112 an, dass man sie am 15. Und 16. Juli in Limburg bei ihrer eigenen Hausmesse besuchen kann.


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