Still-BH & Studio-Licht: Wie du dich beim Stillen-Shooting wohl & fotogen fühlst
20 Feb, 2026Ein Stillshooting berührt oft mehr als ein klassisches Porträt: Es zeigt Nähe, Verwundbarkeit, Stolz und manchmal auch leise Erschöpfung. Für Modelagenturen, Fotografen und Marken sind solche Bilder spannend, weil sie Authentizität vermitteln und gleichzeitig eine klare Bildsprache für Themen wie Motherhood, Body Positivity und moderne Familienrollen bieten. - Wir zeigen dir, was bei solchen Shootings wichtig ist.
#Warum Stillshootings einen ganz eigenen Zauber haben
Ein Shooting mit Still BH oder auch Shootings in der Schwangerschaft sind immer besonders, denn für dich als Model bedeutet das: Du bist nicht „nur“ in schöner Wäsche gestylt, sondern zeigst einen sehr intimen Moment mit Babybauch oder Baby. Diese besondere Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit macht solche Bilder emotional und zugleich kraftvoll.
Genau deshalb spielt dein Outfit eine große Rolle. Ein gutsitzender Still BH kann dir helfen, dich sicher, beweglich und fotogen zu fühlen, ohne dass du permanent an Trägern zupfen oder Cups zurechtrücken musst. Wenn du dich in deinem BH wohlfühlst, wirkt sich das direkt auf deine Haltung, deine Mimik und deine Ausstrahlung vor der Kamera aus.
#Was einen guten Still-BH für Shootings ausmacht
Ein Still-BH fürs Set muss mehr können, als „nur“ praktisch sein. Er ist Teil des Stylings und soll auf Fotos genauso gut aussehen wie auf dem Moodboard der Agentur. Einige Eigenschaften sind dafür besonders wichtig.
Passform: Halt, ohne einzuengen
Dein Körper verändert sich während Schwangerschaft und Stillzeit laufend. Brüste können innerhalb weniger Wochen eine komplette Cupgröße springen. Für ein Fotoshooting ist deshalb eine flexible, weiche Passform ideal, die sich mit bewegt, ohne Druckstellen zu hinterlassen. Breitere Träger und ein formstabiler Unterbrustbandverschluss geben Halt, damit du dich beim Posing frei drehen, strecken und beugen kannst, ohne dass etwas verrutscht.
Optik: Von clean bis sinnlich
Je nach Auftrag variieren Stil und Look: Mal wird ein reduziertes, natürliches Motiv im Tageslichtstudio gewünscht, mal ein sinnliches, fast Fashion-orientiertes Editorial. Schlichte Modelle in soften Nude- oder Cremetönen wirken besonders authentisch und rücken deine Mimik in den Fokus. Spitze, zarte Details oder verspielte Träger machen das Bild editorialiger und eignen sich gut für Kampagnen rund um Lingerie oder Selfcare.
Funktion: Klips, Cups und schnelle Wechsel
Am Set geht es oft schneller zu, als man denkt. Ein Still-BH mit praktischen Clips oder leicht zu öffnenden Cups spart Zeit, wenn Motive mit und ohne sichtbare Brust geplant sind. So kann zwischen Szenen mit Baby, Einzelporträts und Nahaufnahmen auf dein Dekolleté gewechselt werden, ohne lange Umkleidepausen. Gleichzeitig ist es angenehmer für dich, wenn du dein Baby spontan anlegen kannst, falls es mit am Set ist.
# Styling-Ideen für natürliche und starke Still-Looks

Die richtige Kombination aus Wäsche, Kleidung und Requisiten entscheidet darüber, ob die Bildsprache eher dokumentarisch, editorial, cosy oder glamourös wirkt. Gerade in einer Modelagentur-Ästhetik lohnt sich ein feiner, aber bewusster Stil.
Layering: Cardigans, Blusen und Tücher
Leichte Lagen aus Strick, Musselin oder Seide funktionieren sehr gut mit Stillunterwäsche. Ein offener Cardigan, eine weit aufgeknöpfte Hemdbluse oder ein locker drapiertes Tuch können dein Dekolleté umrahmen, ohne es komplett zu verdecken. Das spielt mit dem Moment zwischen Intimität und Inszenierung und bietet dem Fotografen viele Variationen aus einem einzigen Outfit.
Farben und Texturen für Kamera und Haut
Pastelltöne, warme Neutrals und gedämpfte Erdfarben schmeicheln meist nicht nur der Haut, sondern wirken auf Bildern zeitlos. Strick, feiner Rippstoff oder zarte Spitze bringen Struktur ins Bild, ohne vom emotionalen Kern des Moments abzulenken. Wichtig ist, dass sich Stoffe weich anfühlen, denn jede Unebenheit oder Druckstelle zeichnet sich auf Close-ups schneller ab, als man denkt.
Accessoires: Dezent statt überladen
Filigrane Ketten, kleine Ohrringe oder ein zarter Ring können den Look abrunden, sollten aber nicht im Fokus stehen. Große Statement-Pieces lenken schnell von Mimik und Baby ab. Häufig reicht ein Detail, etwa ein schlichter Ehering oder ein Armreif, um eine persönliche Geschichte anzudeuten, ohne dass das Bild überladen wirkt.
# Professioneller Umgang mit Stillen am Set
Auch wenn ein Shooting rund ums Stillen geplant ist, sollte der Ablauf professionell und respektvoll organisiert sein. Das beginnt bei der Casting-Beschreibung und endet bei der letzten Bildfreigabe. Gerade Agenturen, die mit unterschiedlichsten Auftraggebern arbeiten, profitieren von klaren Standards.

Transparente Briefings vor dem Shooting
Stillrelevante Details gehören ins Moodboard und in das Casting-Briefing: Wie viel Haut ist zu sehen, welche Einstellungen sind geplant, wird dein Baby mit vor der Kamera sein, gibt es Szenen mit sichtbarer Brustwarze oder bleibt alles bedeckt? Wenn diese Fragen von Anfang an geklärt sind, kannst du bewusst entscheiden, was sich für dich stimmig anfühlt, und dich mental auf die Motive einstellen.
Privatsphäre und Pausen einplanen
Am Set sollte es einen ruhigen Rückzugsort geben, an dem du in Ruhe stillen oder Milch abpumpen kannst, ohne Kamera oder Crew. Klare Pausenzeiten helfen, Stress zu minimieren, was sich wiederum positiv auf dein Baby und deine Milchproduktion auswirken kann. Viele Fotografen arbeiten bei solchen Produktionen ohnehin mit kleineren Teams, um eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen.
Rechte, Bildauswahl und langfristige Nutzung
Still-Motive haben oft eine längere Lebensdauer als saisonale Kampagnen, werden also gern für Blogs, Social Media oder Ratgeberinhalte genutzt. Deshalb solltest du wissen, für welche Kanäle, Länder und Zeiträume die Bilder lizenziert werden. Idealerweise bekommst du eine Auswahl zur Ansicht, bevor finale Motive veröffentlicht werden. Das stärkt Vertrauen zwischen Agentur, Kunde und Model.

# Body Positivity und Stillen: Dein Körper im Fokus
Stillen verändert die Brustform, die Haut, manchmal sogar deine Haltung. Auf Social Media sieht man häufig stark gefilterte, romantisierte Stillmomente, im echten Leben gibt es aber auch Augenringe, Dehnungsstreifen und spontane Milchflecken. Ein professionelles Shooting kann beide Seiten festhalten: die Schönheit des Moments und die Realität dahinter.
Dein Körper als Storyteller
Dehnungsstreifen, pigmentierte Brustwarzen oder eine weiche Bauchlinie erzählen von Schwangerschaft, Geburt und der Leistung deines Körpers. Viele Brands und Agenturen setzen bewusst auf diese Echtheit, um sich von glattgebügelten Idealbildern abzusetzen. Du kannst im Vorfeld klar kommunizieren, ob du Retusche nur dezent oder großzügiger wünschst und wie viel Natürlichkeit du dir auf den finalen Bildern vorstellen kannst.
Selbstbewusst im Still-BH posieren
Ein guter BH in der richtigen Größe stützt nicht nur, er verändert auch deine Körperhaltung. Aufrechte Schultern, ein entspannter Nacken und bewusst geführte Atmung lassen dich präsenter wirken. Übe zu Hause ein paar Posen vor dem Spiegel: Wie hältst du dein Baby, wie legst du eine Hand an die Brust, wie neigst du den Kopf? So fühlst du dich am Set sicherer und weniger „ausgeliefert“.
Make-up und Hair: Frisch statt überinszeniert
Für Still-Shootings wirken Make-up-Looks am stärksten, wenn sie deine natürliche Frische betonen. Leuchtende Haut, leicht betonte Wimpern, eventuell etwas Creme-Blush und ein gepflegter Brow-Look reichen oft aus. Beim Haar funktionieren lockere Wellen, ein weicher Dutt oder ein einfacher, sauberer Pferdeschwanz. Ziel ist, dass das Styling dich unterstützt, aber nicht vom Gefühl des Moments ablenkt.

# Praktische Vorbereitungstipps für Models und Eltern
Ob du Profi-Model bist oder zum ersten Mal vor der Kamera stehst: Ein bisschen Vorbereitung nimmt Druck aus der Situation. Gerade mit Baby bringt eine gute Planung mehr Gelassenheit am Set.
Checkliste am Tag des Shootings
Ein Shooting mit Still BH oder auch Shootings in der Schwangerschaft sind immer besonders, denn für dich als Model bedeutet das: Du bist nicht „nur“ in schöner Wäsche gestylt, sondern zeigst einen sehr intimen Moment mit Babybauch oder Baby.
Diese besondere Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit macht solche Bilder emotional und zugleich kraftvoll.
Genau deshalb spielt dein Outfit eine große Rolle. Ein gutsitzender Still BH kann dir helfen, dich sicher, beweglich und fotogen zu fühlen, ohne dass du permanent an Trägern zupfen oder Cups zurechtrücken musst.
Wenn du dich in deinem BH wohlfühlst, wirkt sich das direkt auf deine Haltung, deine Mimik und deine Ausstrahlung vor der Kamera aus.
Kommunikation mit Agentur und Fotograf
Wenn du weißt, dass du zu bestimmten Zeiten zuverlässig stillen musst oder dein Baby in einem bestimmten Rhythmus schläft, teile das im Vorfeld mit. So kann der Ablauf grob um diese Fixpunkte herum geplant werden. Auch besondere Bedürfnisse, etwa nach einem Kaiserschnitt oder bei gesundheitlichen Themen, sollten transparent mit der Agentur und dem Fotografen kommuniziert werden, damit Posen entsprechend angepasst werden können.
Emotionale Vorbereitung
Ein Stillshooting ist oft auch emotional intensiv: Nähe zum Baby, eigenes Körperbild, Müdigkeit und der Wunsch, „abzuliefern“, treffen aufeinander. Nimm dir vor dem Termin bewusst ein paar Minuten nur für dich, atme durch, höre Musik oder schreibe dir kurz auf, warum du dieses Shooting machst. Diese innere Klarheit sieht man später auf den Bildern und hilft dir, dich vor der Kamera wohl zu fühlen.
